Awake Together News Aggregator

🔒
❌ Über FreshRSS
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.
Gestern — 22. Juni 2024news.ORF.at

„Der unmögliche Spagat“ der SPÖ

Bei der gerade geschlagenen EU-Wahl ist die SPÖ nur auf Platz drei gelandet. Um beim Thema Migration bis zur Nationalratswahl Boden gutzumachen, überarbeitete die SPÖ nun ihr sechs Jahre altes Grundsatzpapier. Das Thema bringt die Partei aber gerade im Nationalratswahlkampf in die Zwickmühle, wie der Politologe Peter Filzmaier gegenüber ORF.at meint.

Erneut schwerer Angriff auf Charkiw

Bei einem neuerlichen Bombenangriff auf die ostukrainische Stadt Charkiw sind nach Angaben ukrainischer Behörden am Samstag mehrere Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Nach Behördenangaben stieg die Zahl der Verletzten bis zum Abend auf 56, darunter drei Kinder.

Wut auf griechischer Insel über Jacht

Sorglose Jacht-Urlauber haben in Griechenland mit einem Feuerwerk einen Waldbrand ausgelöst und sich damit den Zorn der Einheimischen zugezogen. Das am Freitagabend von einem Boot aus abgefeuerte Feuerwerk habe den einzigen Pinienwald der Insel Hydra nahe Athen in Brand gesetzt.

Grünes Team für Nationalratswahl steht

Bei ihrem 46. Bundeskongress haben sich die Grünen am Samstag in Wien auf die bevorstehende Nationalratswahl eingestimmt. Mit den Stimmen der Delegierten wurde das vor allem weibliche Team der Bundesliste teilweise mit großem Zuspruch wiedergewählt. Parteichef Werner Kogler wurde mit 94,6 Prozent zum Spitzenkandidaten gekürt. Das größte Vertrauen wurde Justizministerin Alma Zadic für den dritten Listenplatz mit 98,5 Prozent entgegengebracht.

SPÖ legt „Offensivpapier“ für Asyl vor

Die SPÖ hat am Samstag ihren „Masterplan“ für Asyl, Migration und Integration vorgelegt. Das bereits seit 2018 bestehende „Doskozil-Kaiser-Papier“ wurde laut SPÖ „nachgeschärft“, herausgekommen sei ein „offensives Papier“ mit Handlungsansätzen, sagte SPÖ-Chef Andreas Babler. Die SPÖ fordert etwa schnellere Verfahren an den EU-Außengrenzen sowie eine „faire Verteilung“ in der EU, sonst drohen Sanktionen.

Kogler zum Spitzenkandidaten gekürt

Bei einem Bundeskongress in Wien stellen die Grünen die Weichen für die Nationalratswahl. Parteichef Werner Kogler wurde mit 94,5 Prozent zum Spitzenkandidaten gewählt. Das Ja zur EU-Renaturierungsverordnung brachte Umweltministerin Leonore Gewessler gleich zu Beginn Standing Ovations ein. Sie erreichte den zweiten Listenplatz mit mehr als 98 Prozent.

Tote nach Angriff nahe Rotkreuzbüro

Mindestens 22 Tote und 45 Verletzte nach einem Granatenangriff in der Nähe des Büros des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) im Gazastreifen hat die Hilfsorganisation gemeldet. In der Umgebung des Büros leben Hunderte Vertriebene in Zelten. Unklar ist, woher die Angriffe kamen. Die Hamas beschuldigt Israel. Israel weist die Vorwürfe zurück und will den Vorfall untersuchen.

Grüne stimmen sich auf Nationalratswahl ein

Am Samstag küren die Grünen bei einem Bundeskongress in Wien ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Nationalratswahl. Parteichef Werner Kogler bewirbt sich für den ersten Listenplatz der Bundesliste, er will die gesamte nächste Legislaturperiode in der Politik bleiben. Auf Listenplatz zwei folgt Umweltministerin Leonore Gewessler, die auf dem Kongress wohl für ihr Manöver zur EU-Renaturierung gefeiert werden wird.

Ersatz für Schaden an Haus gefordert

Weil Weltraumschrott das Dach ihres Hauses durchschlagen hat, fordert eine Familie in den USA nun 80.000 Dollar (rund 75.000 Euro) Schadenersatz von der US-Raumfahrtbehörde NASA. Wie ein Anwaltsbüro, das die Familie vertritt, am Freitag mitteilte, könnte der Fall wegen des zunehmenden Weltraumschrotts im All Präzedenzcharakter bekommen.
Ältere Beiträgenews.ORF.at

Millionen leiden unter Extremtemperaturen

Bereits jetzt leiden in Teilen Nordamerikas Millionen unter ungewöhnlich hohen Temperaturen. Dabei dürfte es sich aber erst um den Anfang handeln, gehen die Wetterbehörden doch davon aus, dass auch die Sommermonate überdurchschnittlich heiß werden könnten. Welche fatalen Folgen damit einhergehen, zeigt sich etwa in Mexiko.

Barcelona beseitigt Ferienwohnungen

Im Kampf gegen die Wohnungsnot und den Massentourismus will Barcelona bis Ende 2028 die Vermietung von Ferienwohnungen abschaffen. So würden 10.000 zusätzliche Wohnungen für die Bewohnerinnen und Bewohner der spanischen Metropole geschaffen, teilte Bürgermeister Jaume Collboni am Freitag mit. Die Auswüchse des Overtourism stoßen in Spanien auf wachsenden Unmut.

Weiträumiger Stromausfall auf dem Balkan

Eine Hitzewelle hat in der Balkan-Region zu weiträumigen Stromausfällen geführt. Ausfälle ereigneten sich am Freitag nicht nur in ganz Montenegro, sondern auch in Regionen der Balkan-Staaten Bosnien-Herzegowina und Albanien sowie in Teilen Kroatiens.

Südkorea legt Protest bei Russland ein

Die südkoreanische Regierung hat bei Russland offiziell Protest gegen sein neues Partnerschaftsabkommen mit Nordkorea eingelegt und zum unverzüglichen Stopp der militärischen Zusammenarbeit mit dem abgeschotteten Nachbarland aufgerufen. Unterdessen nehmen die Spannungen an der innerkoreanischen Grenze zu: Südkoreas Militär reagierte eigenen Angaben zufolge auf einen neuen Übertritt von nordkoreanischen Soldaten mit Warnschüssen.

ÖVP-Landesräte verweigern Gewessler-Treffen

Nach dem Alleingang von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) in Sachen EU-Renaturierungsverordnung ist die ÖVP weiter entrüstet. Als Protest reisten am Freitag die fünf ÖVP-Vertreter nicht zur Konferenz der Energielandesräte in Bregenz an, an der auch Gewessler teilnimmt. Aus Sicht der ÖVP-Landesräte sei die „nötige Vertrauensbasis“ nicht mehr gegeben. Gewessler bedauerte den Schritt: „Die Menschen erwarten sich, dass Politik arbeitet.“

USA verbieten russische Virenschutzsoftware

Die US-Regierung verbietet die russische Virenschutzsoftware Kaspersky. Eine ausführliche Untersuchung habe ergeben, dass das der einzige Weg sei, Bedenken in Bezug auf die nationale Sicherheit auszuräumen, teilte eine Unterbehörde des US-Handelsministeriums am Donnerstag (Ortszeit) mit. Kaspersky bestreitet die Vorwürfe und will sich wehren.

Hitzewelle in Südosteuropa

Während in Österreich noch bis Freitag mit Temperaturen von über 30 Grad zu rechnen ist, sind in Südosteuropa Werte von bis zu 40 Grad Celsius angesagt. Besonders betroffen sind vor allem Rumänien, Serbien und Montenegro. In Griechenland, das vergangene Woche die früheste Hitzewelle seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gemeldet hatte, kämpft die Feuerwehr gegen Waldbrände: Nahe Athen mussten Dörfer evakuiert werden.

Donald Sutherland ist tot

Der kanadische Schauspieler Donald Sutherland ist am Donnerstag im Alter von 88 Jahren gestorben, wie sein Management bekanntgab. Er sei in Miami nach längerer Krankheit verstorben. Der Vater von Kiefer Sutherland feierte bereits in den 1960er Jahren erste Leinwanderfolge, seither spielte er in einer Vielzahl populärer Filme mit, etwa in „Das dreckige Dutzend“ und der Filmreihe „Die Tribute von Panem“.

Wettskandal schüttelt britische Torys durch

Die britische Politik hat schon viele Skandale gesehen, der aktuelle mutet allerdings besonders skurril an. Er dreht sich um mutmaßlich betrügerische Wetten auf den Zeitpunkt der Parlamentswahl. Den Urnengang hatte Premier Rishi Sunak von den konservativen Torys äußerst überraschend für Anfang Juli angesetzt. Inzwischen gab es in seinem Umfeld bereits eine Verhaftung und Ermittlungen.

ÖVP brachte Anzeige gegen Gewessler ein

Die ÖVP hat am Donnerstag die von ihr angekündigte Anzeige wegen Amtsmissbrauchs gegen Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) eingebracht. In der Anzeige, die ORF.at vorliegt, wirft die ÖVP ihr vor, mit ihrer Zustimmung zur EU-Renaturierungsverordnung „wissentlich ihre Befugnis (…) missbräuchlich ausgeübt“ zu haben, weil sie kein Einvernehmen mit den Bundesländern und dem ÖVP-geführten Landwirtschaftsministerium hergestellt hatte. Die Ministerin zeigte sich unbeeindruckt: Sie sehe „den Schritten sehr gelassen entgegen“.

Europarat kritisiert „feindselige“ Rhetorik

Anlässlich des Weltflüchtlingstages am Donnerstag hat der Europarat „feindselige“ politische Rhetorik gegen Geflüchtete kritisiert. Auch sei ein Anstieg antisemitischer und islamfeindlicher Taten zu bemerken. Dabei würden Menschen auf der Flucht vor allem „Solidarität und Unterstützung“ brauchen, so auch die UNO.
❌